Dodenburger Weiher

Mit dem Weiher Dodenburg steht dem Angelsportverein ein Gewässer zur Verfügung, das über die Jahre zu einem tollen Stillwasser geworden ist. Das durch die Kiesausbeute entstandene Gewässer (ca. 10.000m²) bot einst einen äußerst öden und langweiligen Anblick.

Erst der Angelsportverein hat dieses Gewässer durch Anpflanzung von Bäumen, Sträuchern und Wasserpflanzen sowie durch gezielte Besatzmaßnahmen zu dem gemacht, was es heute ist: Ein biologisch einwandfreies Gewässer! Durch die vielen geleisteten Arbeitsstunden der Vereinsmitglieder ist der Weiher Dodenburg mit der Zeit von einer gelb-braunen Kiesgrube zu einem idyllischen Angelplatz geworden. Der Weiher ist für die Vereinsmitglieder eine hervorragende Abwechslung zum Angeln im Salmbach. Unter anderem sind hier kapitale Karpfen, Hechte und Aale ansässig.

 

Die Salm

Die Salm trägt ihren Namen weil sie bis 1930 noch als Laichgewässer für den Atlantischen Lachs (salmo salar) diente. Seit der Kanalisierung der größeren Flüsse haben die Lachse aber leider keine Möglichkeit mehr bis in die Salm aufzusteigen. Die Salm entspringt nordwestlich der Ortschaft Salm in der Eifel auf dem unterdevonischen Schiefer- und Grauwackengebirge in 575 m Höhe und mündet nach 63,40 km Länge in der Ortschaft Klüsserath auf einer Höhe von 115 m in die Mosel.

Somit erstreckt sie sich über ein Einzugsgebiet von 299,38 km². Obwohl immer vom Salmbach gesprochen wird, ist die Salm offiziell auf Grund ihrer Größe und des Einzugsgebietes ein Fluss. Mit kaum messbarem Amonium- und Nitritgehalt sowie einem idealen pH-Wert ist die Salm ein optimales Gewässer für viele Fischarten. Auf Grund ihrer Beschaffenheit im Bereich Dreis gehört sie hier zur Äschenregion. Bachforellen, Äschen, Döbel und deren Begleitfische sind hier beheimatet. Der Angelsportverein Dreis übernahm erstmals im Jahre 1980 einen Streckenabschnitt dieses Gewässers und ist heute Pächter der Lose 6 und 7a welche sich von der Bachdurchfahrt Schumacher bis zur Mühle Dörbach erstrecken.

 

(Informationen aus: Gerten/Morsbach: „Die Salm“; Peter-Zirbes-Kulturkreis der Verbandsgemeinde Wittlich-Land, 1998)